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Herrenuhren und anderes Spielzeug für Erwachsene

Oktober 30th, 2008 · No Comments

So gern sich mancher Mann dagegen verwehren möchte, dass in jedem Erwachsenen ein Kind steckt, müssen doch die meisten zugeben dass es wahr ist. Egal ob jung oder alt, Männer stehen auf Spielzeug nur die Art ändert sich mit den Jahren. Aus den Plastiksoldaten werden teure Manschettenknöpfe, aus den Spielzeugflugzeugen Laptops und aus Knetgummi Armbänder oder Herrenuhren für Erwachsene.

Je mehr Funktion, Raffinesse und Knöpfe und Taste daran befestigt sind, umso sicherer ist der Umsatz damit. Das mit Abstand beste Beispiel ist die Luxus-Edition der Herrenuhren welche mit ein schier unzähligen Anzahl von Knöpfen und Modulen aufwartet, die mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit niemand jemals alle Brauchen wird. Sagt eine Frau beim Einkaufen in den gewissen Boutiquen noch „wozu brauche ich die Ortszeit in Tokio“ sagt ein Mann zu dem Verkäufer eher „gibt’s die auch mit dem Passenden vor Ort Datum?“.

Immer mehr können, und tatsächlich auch immer mehr kosten müssen die Herrenuhren und Chronometer von heute um auf dem Weltmarkt noch die immer kleiner werdenden Prozentzahlen der Reichen anzusprechen. Was billig ist, oder vielleicht sogar reduziert, kommt sicher nicht aus der Vitrine, nur ein Preisschild mit mehr Nullen als die Uhr Stunden hat ist für die oberen 10.000 reizvoll. Mit einem Rabattprodukt auf der nächsten Golfpartie anzugeben ist schier undenkbar, dann lieber behaupten, man hätte seine Herrenuhr, oder im Fall einiger Pop Stars auch Herrenuhren in der Umkleide vergessen.

Es ist allgemein bekannt das die Schweiz immer noch einen ihrer größten Exporterfolge in Luxusuhren für beide Geschlechter hat und sich mit den Zöllen schon fast selbst finanziert, was eigentlich nur beweist, dass in den Köpfen der Reichen immer noch der Irrtum vorherrscht, dass Schweizer Herrenuhren die besten und teuersten sind. In Wirklichkeit musst das kleine Land im Herzen Europas den Titel schon längst an Dänemark und England abgeben, die in Kunstfertigkeit, Form und Design, sowie an der Wahl der Edelmetalle und Steine schon deutlich in Führung gegangen sind.