Das so genannte Buchinger Fasten ist eine beliebte, alt bewährte Methode. Hierbei geht es jedoch nicht im Vordergrund um die Gewichtsreduktion, auch wenn diese meistens der Auslöser für den Wunsch der Diätwilligen ist, diese besondere Kur auszuprobieren. Vielmehr steht die Entgiftung und Entschlackung des Körpers an oberster Stelle.
Das Buchinger Fasten ist eine abgewandelte Form des Heilfastens, die vom Militärarzt Otto Buchinger entwickelt wurde. Er selbst hatte durch eine verschleppte Erkrankung an Rheuma zu leiden, welches er mit Fasten kuriert, und schnell eine Besserung vermerken konnte. Im Gegensatz zu anderen Fastenkuren oder Nulldiäten dürfen hier Säfte, Brühen und Tees ohne Zucker konsumiert werden.
Einige Wochen nach dem Buchinger Fasten Prinzip zu leben, macht den Körper frei von Giftstoffen. Der bedingungslose Verzicht auf Alkohol in jeglicher Form, sowie Nikotin oder andere Schadstoffe gehört unabdingbar zu diesem Fastenrezept. Am besten nimmt man sich eine bestimmte Zeit vor, in der man Urlaub hat, oder fährt sogar in eine Kuranstalt, um die Fastenzeit unter Aufsicht zu verbringen.
Bei vielen körperlichen Beschwerden ist die Buchinger Fasten Kur ein wertvolles Hilfsmittel, wenn es darum geht, Beschwerden und Symptome zu lindern. Auch zur sinnvollen Gewichtsreduktion mit einer anschließenden Umstellung der gesamten Ernährung ist das Prinzip dieser Anwendung gut einsetzbar.
Wie eigentlich zu jeder Diät gehört zum Buchinger Fasten der eigene, feste Wille, sich einige Zeit zusammen zu nehmen und auf die Annehmlichkeiten der Überfluss-Küche zu verzichten. Ohne Durchhaltewillen und ohne ärztliche Beratung sollte kein Heilfasten, auch das Buchinger Prinzip, nicht angewandt werden. Doch wenn man einige Zeit durchhält, ist der Körper wieder um einiges gesünder, und auch leichter.
